FÜR WENIGER MÜLL IN HAMBURG - MIT STÜCKGUT UNVERPACKT EINKAUFEN

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Im Jahr 2013 haben wir in Deutschland pro Kopf 212,5kg Verpackungsmüll produziert. Das bedeutet insgesamt 17,1 Millionen Tonnen pro Jahr. Und da wir Verbraucher von Jahr zu Jahr immer mehr konsumieren, nimmt auch der Verpackungsmüll immer weiter zu. Es sei denn, jeder einzelne von uns versucht, seinen kleinen Beitrag zu leisten und weitestgehend auf Verpackungsmüll zu verzichten. 

Genau hier setzt Stückgut an. Denn Stückgut wird der erste Unverpacktladen in Hamburg sein und damit auch Plattform für die Vermeidung von Verpackungsmüll.

Im Laden wird es ein Produktsortiment mit all den Waren des täglichen Lebens geben, allerdings ohne Einwegverpackungen. Wer hier einkaufen möchte, der bringt seine eigenen Behälter, also Schraubgläser, Dosen oder Beutel mit. Diese werden dann gewogen und anschließend mit der gewünschten Menge der Ware befüllt. Auch Flüssigkeiten werden angeboten. Ihr könnt hier also zum Beispiel auch euer Speiseöl nachfüllen oder den Seifenspender. Die Produkte selbst kommen vorrangig aus biologischer Erzeugung und sind regional, beziehungsweise wurden fair gehandelt.

Die zentrale Idee von Stückgut ist, unnötige Einwegverpackungen einzusparen. Darüber hinaus soll Vernetzungen mit anderen Projekten geben, zum Beispiel mit Hamburger Repaircafés und Upcycling-Unternehmen. Auch Workshops und Vorträge sowie Lesungen und Filmvorführungen rund um die Themen Müllvermeidung, Upcycling und umweltbewusste Lebensweise sind geplant, ein kleines in den Laden integriertes Café soll zusätzlich einen Ort zum Austausch schaffen.


Damit Stückgut realisiert werden kann, sind Insa Dehne, Sonja Schelbach, Christiane Bors und Dominik Lorenzen, die das vierköpfige Team von Stückgut bilden, jedoch auf Unterstützung angewiesen. Denn die Einrichtung für einen Unverpacktladen ist kostspielig. Für die losen Produkte werden spezielle Behälter und dazu die entsprechenden Regale benötigt sowie ein System für die Waagen und die Kasse. Aus diesem Grund läuft bereits seit dem 6.September das Crowdfunding für Stückgut - Unverpackt Einkaufen. Beinahe 450 Menschen haben das Crowdfunding bis heute unterstützt und es sind bereits über 20.000€ zusammengekommen. Um das Projekt unabhängiger von Bankkrediten umsetzen zu können, werden allerdings mindestens 45.000€ für die Startfinanzierung benötigt. 
Wenn ihr von der Idee des ersten Unverpacktladens in Hamburg auch so begeistert seid wie ich und gerne helfen möchtet, dann könnt ihr die Kampagne noch bis zum 16. Oktober finanziell unterstützen. → Hier geht's zur Crowdfunding Kampagne.


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